Den ersten eigenen Mitarbeiter einstellen - aber wie? Teil 1

10 July 2017

Teil 1: Wie teile ich meine Arbeit sinnvoll auf?
Sascha Wustmann

In einem Startup arbeitet zunächst eine Person alleine an einer Idee und deren Umsetzung, manchmal finden sich auch 2-3 Gründungspartner, die gemeinsam starten. Ist die Geschäftsidee erfolgreich, kommt der Moment, an dem die Arbeit für den/die Gründer nicht mehr allein zu bewältigen ist. Hilfe muss her! Irgendjemand soll kommen, und mithelfen, Arbeit abnehmen, Aufgaben übernehmen.

 

Aber: Wie geht man das am besten an?

 

Bevor man entscheiden kann, wen man sich zur Hilfe dazu holen möchte (sei es einen Studenten, Freiberufler, eigenen Mitarbeiter etc.), ist zunächst genau zu überlegen: Was soll die Person denn tun?

 

Dazu sollte sich der Unternehmer als erstes einen Überblick darüber verschaffen, welche Aufgaben er insgesamt auf dem Tisch hat, sei es die Erstellung des Produktes, Kontakt zu Kunden und Lieferanten, Buchhaltung, Marketingaufgaben, Programmierarbeiten, Papierkram für den Steuerberater, etc.

 

Als nächstes dann die Frage: Welche Aufgaben müssen auf jeden Fall in meiner Hand verbleiben? Es gibt verschiedene Gründe, warum man bestimmte Inhalte nicht abgeben kann, z.B.

 

  • Sie machen mir einfach selbst zu viel Spaß, als dass ich sie abgeben kann (ein wichtiger Grund! Als Unternehmer hat man schließlich die Freiheit, sich die Arbeit auszusuchen!)
  • Die Aufgabe ist zu sehr an mich gebunden, als dass jemand anderes sie übernehmen könnte
  • Strategische Aufgaben und Entscheidungen kann schlecht jemand übernehmen, der neu ist
  • Arbeitsinhalte mögen zu vertraulich sein, um sie abgeben zu können

 

Hat man das Arbeitsfeld definiert, das man abgeben möchte, ist der nächste Schritt, klare Arbeitsbereiche und „Arbeitspakete“ zu beschreiben, die man jemandem, der neu hinzukommt, leicht erklären und übergeben kann.

 

Als nächstes steht die genaue Überlegung darüber an, inwieweit man bereit ist, die Verantwortung für einen neuen Mitarbeiter, und sei es auch „nur“ ein Praktikant oder Student, zu übernehmen. Was das heißt, beschreibe ich in Teil 2 dieses Blogs.

 

Hat man Klarheit darüber, WAS die neue Person tun soll und ist man sich der VERANTWORTUNG als künftiger „Chef“ bewusst, kann man entscheiden, WEN man sich aussuchen möchte, WOHER die Person kommen kann und IN WELCHER FORM man eine Zusammenarbeit umsetzen möchte. Dazu dann mehr im 3. Teil dieses Blogs!

 

Du bist an einem Punkt, an dem Du Deine Arbeit alleine nicht mehr bewältigen kannst und deshalb Hilfe brauchst?

Du weißt nicht, wie Du es genau angehen kannst und welche Form von Unterstützung für Dich die beste ist?

Dann sprich mich an! Ich helfe Dir dabei, den Einstig Deines ersten Mitarbeiters gut zu planen und durchzuführen!

Für die richtige Unternehmensführung – von Anfang an: www.mayhrdock.de